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Samstag, 23. April 2011

Braco - Nach der grossen Tragödie

In diesem Filmausschnitt von der DVD "Das Leben nach dem Leben" ist Ivica Prokic kurz vor dem tragischen Ereignis zu sehen.

Heute vor 16 Jahren ertrank Braco's Lehrer, Mentor, Freund, ..., Ivica Prokic gegen 11 Uhr an der Küste des Indischen Ozeans.

Braco schreibt in seinem Büchlein "Nach der grossen Tragödie":

"Ich habe nie verstanden, warum er mir all seine Freizeit widmete. Ich bin mir oft dumm vorgekommen, denn das meiste von dem, wovon er sprach, habe ich nicht verstanden. Er ist ein grosser Prophet und verschwendet seine Zeit mit mir, dachte ich. Als hätte er meine Gedanken gelesen, antwortet er: 'Ich tue nur das, was mir bestimmt ist. Ich bin bei dir, weil ich es muss. Du bist noch jung und verstehst vieles noch nicht, aber eines Tages wirst du es verstehen.'" S. 35

"Ivica hat vielen geholfen, die sich an ihn gewandt haben, und deren Schicksal er erleichtern durfte. Persönlich weiss ich, dass er viele Ehen gerettet hat. Er hat bei verschiedenen psychischen Problemen geholfen, bei schweren Krankheiten, Krebserkrankungen, Blindheit, Epilepsie, verschiedenen Arten von Allergien, bei Problemen mit den Kindern u.ä. Es gab auch Menschen, die ihn wegen beruflicher Probleme aufsuchten, auch sie erhielten Hilfe. Nach einem Treffen mit Ivica wendete sich alles irgendwie zum Besseren. Häufig wunderen sich die Menschen, wie dies möglich sei. Ausserdem konnte er in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sehen. Er sah das Schicksal und konnte es mildern." S. 32

Ivica schrieb in seinen Büchern immer wieder über das Schicksal:

"Ich sprach über das Schicksal, dass man das Schicksal nicht betrügen kann, dass das Schicksal das Stärkste in dieser irdischen Welt ist, die stärkste Waffe, welches man nicht vernichten kann, vom hohen Intellektuellen bis hin zur Schicht der ganz gewöhnlichen Leute, alle erkennen das Schicksal und alle sagen: Ja, so ist es mir bestimmt." Ivica Prokic. Die Tür zum Paradies. Fünftes Buch, S. 95

Ivica beschrieb drei Arten von Schicksal: das böse Schicksal, das gute Schicksal und das göttliche Schicksal. Er zeigte daran auf, wie Trauer und Schmerz gemildert werden können und wie wichtig dabei der Glaube an das Licht, die Freude, das Glück und die Liebe ist.

Da und dort bezeichnete sich Ivica als Trennlinie zwischen Gut und Böse. Man könnte auch sagen, dass diese Trennlinie bildlich gesprochen die Tür zwischen zwei Räumen darstellt. Im einen Raum ist das Böse und im anderen das Gute. Wenn man im bösen Raum ist, sieht man nur das Böse und sieht nicht, was gleichzeitig im anderen Raum Gutes geschieht... und umgekehrt. Die Tür selbst stellt das Gleichgewicht her.

Lebt jemand im reinen Bewusstsein der "Trennlinie" gibt es für ihn keine Trennung - er sieht die beiden Räume als EINEN Raum. Er lebt in der Einheit, im Gleichgewicht in Harmonie mit dem kosmischen Gesetz.

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